Fabrikordnungen in Der Industrialisierung Zwischen Disziplinierungsinstrument Und Fursorgemechanismus Bernhard Weidner

ISBN: 9783656703235

Published: August 7th 2014

Paperback

36 pages


Description

Fabrikordnungen in Der Industrialisierung Zwischen Disziplinierungsinstrument Und Fursorgemechanismus  by  Bernhard Weidner

Fabrikordnungen in Der Industrialisierung Zwischen Disziplinierungsinstrument Und Fursorgemechanismus by Bernhard Weidner
August 7th 2014 | Paperback | PDF, EPUB, FB2, DjVu, AUDIO, mp3, ZIP | 36 pages | ISBN: 9783656703235 | 9.67 Mb

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der EpochenbegriffMoreStudienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and.

Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Epochenbegriff Industrialisierung bezeichnet den technisch-wirtschaftlichen Ubergangsprozess vom primaren Sektor (Jean Fourastie) zu industrieller Produktionsweise, welcher sich fur Deutschland ab etwa 1830-40 beobachten lasst. Im stark agrarisch gepragten Bayern entwickeln sich im 19. und 20. Jahrhundert allerdings nur punktuelle Industrialisierungszonen in den grossstadtischen Raumen um Augsburg, Nurnberg/Furth, Hof und Munchen.

Mit der zunehmenden Durchdringung der Arbeitswelt durch maschinelle und verarbeitende Fertigung, entsteht ein neues Anforderungsprofil: Das des treuen, fleissigen, willigen und disziplinierten Fabrikarbeiters. Jenes junge soziale Milieu der arbeitenden Klasse verdient sich den Lebensunterhalt in stadtischen Werken und Fabriken und folgt noch in der Entwicklung begriffenen Arbeitsnormen.

Durch die grundlegend veranderte Arbeitswelt, war eine Neustrukturierung des Arbeitsverhaltens notwendig, unterscheidet sich doch der Werks- und Fabrikalltag grundlegend von der Arbeitsstruktur in Manufakturen, Handwerk, Verlagswesen oder zunftischem Gewerbe .

Deshalb standen Fabrikbesitzer vor der enormen Herausforderung, die Arbeitsgewohnheiten der Menschen nach den Maschinen in der automatisierten Fabrik zu takten und das Arbeitsverhalten entsprechend zu normieren. Verhaltensanspruche der Fabrikherren manifestieren sich in Verhaltens- und Disziplinarkodizes, den sogenannten Fabrikordnungen.

Dass diese Ordnungen vordergrundig der Sozialdisziplinierung dienten, ist hinreichend bekannt - zwar waren Normenimplementierung, die Genese und Einhaltung von Kardinaltugenden und bisweilen umfassende Strafenkataloge die Kerninhalte derartiger Fabrikgesetze, aber neben Fuhrungs- und Kontrollzwecken lasst sich auch eine weitere Dimension di



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